Samstag, 29. Januar 2011

"Sometimes the act of trying to understand actually prevents understanding."

so die woche ist fast rum und ich will doch mit paar buchempfehlungen noch aufwarten. klettern und sportklettern ist ja hier so der fixstern und daher möchte ich euch mal mit folgendem erfreuen:

Schmied, J./ Schweinheim, F. (1996): Sportklettern. München: Bruckmann.
-->Allgemeine Einführung und Übersicht über das Sportklettern: Inhaltsverzeichnis

Lazik, D. (2008): Therapeutisches Klettern. Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG.
--> Darstellung der Möglichkeiten in Prävention, Therapie und Rehabilitation, vorallem aus medizinisch-somatischer Sicht  

Heckmair, B./ Michl, W. (2004): Erleben und Lernen. Einführung in die Erlebnispädagogik. München: Ernst Reinhardt.
--> Sie versuchen die Vielfalt und Ursprünge der Erlebnispädagogik zu erfassen und einen Überblick zu verschaffen: Inhaltsverzeichnis
--> zu empfehlen ist hier: S. 179-182 und S.218-221

dem ein oder anderem hat klettern vielleicht einen neuen horizont geschenkt oder er erfreut sich an den fortwährenden veränderungen, doch fällt es oftmals schwer diese in konkrete worte zu fassen. an der ein oder anderen stelle wäre es vielleicht geschickter oder wünschenswerter, hierzu schreibt aber Gilsdorf, R. (2004, S. 530): "Es ist eine Illusion zu glauben, man könne die vielfältigen Auswirkungen therapeutischer Erfahrungen halbwegs überschauen und einigermaßen systemisch steuern. Erfahrungen werden vielmehr auf sehr unterschiedlichen Wegen wirksam und die Wege, die sie ohne unser bewusstes Zutun nehmen, mögen bisweilen schneller und nachhaltiger sein, als die von uns geplanten und begleiteten." Kraus und Schwiersch  (1996, S. 405) schreiben gerade bezüglich dem Versuch der Instrumentalisierung und Kontrolle: "Alpines Handeln ist zu wertvoll, um für darüberhinausgehende Ziele instrumentalisiert zu werden. Es geht gerade um die Wiederentdeckung der Fähigkeit, Dinge um ihrer selbst willen zu schätzen und zu tun. Wahrscheinlich ergeben sich gerade aus einer solchen Haltung Veränderungen in anderen Lebensbereichen - weil man sie nicht plant." So resümieren dann vielleicht Nummela Cain und Cain (1994, S.161) richtig, indem Sie feststellen: "Sometimes the act of trying to understand actually prevents understanding." Mit "Prüfet aber alles, und das Gute behaltet." (1.Thessalonicher 5,21) verabschiede ich mich ins Wochenende. Doch möchte ich noch folgendes Zitat hinzufügen, um die Verwirrung zu vergrößern oder Sie zu relativieren. Roth (1996, S.9) schreibt nämlich, dass "wir nicht aus dem Auge verlieren dürfen, dass geistige bzw. bewusste Akte nur einen kleinen und oft nicht einmal besonders wichtigen Teil dessen ausmachen, was wir sind und tun. Das allermeiste und komplexeste tun wir, ohne dass wir uns dessen bewusst sind."


Literatur:
Gilsdorf, R. (2004): Von der Erlebnispädagogik zur Erlebnistherapie. Perspektiven erfahrungsorientierten Lernens auf der Grundlage systemischer und prozessdirektiver Ansätze. Bergisch Gladbach: EHP - Edition Humanistische Psychologie. 
Kraus, L./ Schwiersch, M. (1996): Die Sprache der Berge. Handbuch der alpinen Erlebnispädagogik. Alling: Sandmann.
Nummela Cain, R./ Cain, G. (1994): Making connections. Teaching and the human brain. Menlo Park: Addison-Wesley.
Roth, G. (1996): Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen. Frankfurt: Surkamp.

Montag, 24. Januar 2011

jetzt gibt es erstmal was gescheites auf die ohren und zwar begrüßen wir den neuen tag mit Marek Hemmann hört euch ruhig die ersten drei lieder in der reihenfolge an. gereicht wird das ganze noch mit einem kleinen schmankerl

euch eine schöne woche!!

Sonntag, 23. Januar 2011

erster Beitrag

Ist schon eine Weile her, dass ich Online aktiv war, aber hoffentlich birgt das Neue Jahr Veränderung und dies kann sich als Plattform etablieren...